Tag Archive for Straßenkultur

documenta (13)

Zum Konsumieren, nicht zum Nachdenken Was durch das Schriftbild schon vorab für Furore gesorgt hat, bleibt inhaltlich auf der Strecke. Über weite Teile Rätzel raten ohne Knotenpunkte. Ohne Lösung, ohne Brückenstück. Nun mag der ein oder andere antworten: das ist es doch, das Ziel der zeitgenössischen Kunst, selber nachdenken!! Was aber, wenn das berühmte Bindeglied fehlt? Ist bloße Zurschaustellung nicht… Read more →

Von Klischees und Hühneraugen

„Was machen Sie? Nichts, ich lasse das Leben auf mich regnen!“, Rahel Antonie Friederike Varnhagen von Ense. Oléeee, Oléee, Oléeeee! Wie schon vorbei? Egal, es war zauberschön. Rhein-Rhur-Metropole. Egal wo, egal wie, egal zu welcher Zeit. Greif nur hinein ins volle Menschenleben, gerade da wo du’s erwischt – da ist’s interessant! HIER. Das gute alte Rhurgebiet. Im Norden und anderswo… Read more →

Rennen um den Titel „König der Winde“

Wettlauf um die Zeit und das eigen Ich „Der Hengst hatte Angst vor seinem eigenen Schatten, sobald die Sonne drehte, war sein Siegeswillen zurück!“, so der Jockey des jordanischen Königsgestüt, unter der Leitung von Prinzessin Alia Bint Al-Hussein. Das Team, Reiter und Ross, schon 3-fache Champion und doch: Angst über den eigenen Schatten zu springen. Das morgendliche switchen auf Arte ließ… Read more →

Karneval der Kulturen

… und alles was dazu gehört! Friede. Freude. Eierkuchen. Vonwegen. Auch bei aller Multikultiliebe, der ganz normale Wahnsinn bleibt. Krieg, Hass, K.O. Tropfen. Missverständnisse, Politische Meinungsverschiedenheiten, Zeitplanungskonflikte, wenig oder zu viel Toleranz. Egal wo, wann, wer. Stets schwebt das komplexe Irrungen&Wirrungen-Konstrukt über uns, bereit zuzuschlagen, auszubrechen- aus uns selbst! An Ketten legen geht nicht. Stets nimmt das Untier Reiß-aus. UN.… Read more →

() raumhafte Verlockung

Monographie. Einfach. Simpel. Gut Manchmal tut es gut, Dinge so vorzufinden wie sie sind, seinen sollten – wir sie erwarten. Ein Mädchenwochende zu Pfingsten in Berlin, verquatscht. Karneval der Kulturen, bunt. Besuch in der Bibliothek, lehrhaft. Es ist doch überraschend wie diese Bilder im Kopf, diese Stempel und Illusionen nur ab und zu tatsächlich dem entsprechen, was wir vorfinden, fern… Read more →

Pariser Surrealismus in Berlin

Die Ästhetik der Serie Mit offenen Augen durch die Straßen, ohne Karte, ohne Plan, ohne Ziel. Das System: treiben lassen. In Berlin ist das einfach bzw. fast schon wieder schwer, denn wie dem monomentalen Sog des Brandenburger Tors entziehen, wie sich nicht unter den Linden auf den Spuren der Geschichte verlieren? Los laufen. Sonne scheint, Touristen fotografieren, französische Musik, Souvenirs… Read more →