Sein oder unsein

Was ist hier die Frage?

Suchen wir noch oder finden wir schon? Ungewohnt die Aussicht auf Blindheit, der unverstellte Blick auf Zukunft in Taubheit und Verwirrung. Wollen wir das? Wollen wir das wissen? Was ist die Motivation im Heidiland? Wo liegt unsere „Wahrheit“ vergraben?

Sonntag Abend im Rhurgebiet oder im Güterzugverkehr im Tiroler Berggestell. Arg die Eindrücke der Bildschirmwelt, die hernieder sausen mit Tonspursprüngen. Einsam die Gedanken, gemeinsam die Bekannten, klamm der Nachgeschmack. Freunde unter sich. Ein Film der Auslöser. Trauer die Reaktion. Ist das so? Sind wir verärgert, sind wir dankbar, sind wir verwirrt?

Der Ausdruck nicht greifbar in Kunst. Die Reaktion nicht die Selbe. Grusel ist kein Ponyhof. Goya kein Synonym für Weltfrieden. Menschen nicht zufrieden mit Stille. Unruhe wühlt mehr auf als die bloße Ablehnung. Unruhe ist tiefer, im Inneren, im hier und jetzt und gar nicht fern.

Gedanken schwinden, die Sinne finden, im Land der Träume nimmer mehr.

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