Rocket Culture Berlin

Die Welt der tausend Fehler

Wenn du es nicht kannst, dann mach‘ es groß!“ Ist das Berlin? Der Mythos, der Kosmos, das einzig wahre Mekka des modernen Deutschlands?

Von allem ein bisschen, von nichts zu viel!“. Die Masse filtert das Extrem. Hip, cool, in, out. Getrennt durch den klaren Rotstift des Durchschnitts. Gescheitert. Next. Eine fette Linie zieht sich durch das Reich der bunten Ideenlandschaft, wo Träume, Visionen und Vorstellungen vom Himmel fallen, wie ein heftiger Sommerregen. Doch die Mission fehlt. Die Werte. Der „Product-Value-Fit“. Wer braucht das alles? Anti – Hyperkonsum. Überproduktion. Startup-Wirrwarr. VC’s zeichnen Märchenschlösser, pilgern dem Trend hinterher, locken mit Versprechungen. GründerInnen wedeln mit Business Plänen und kennen ihr eigenes Problem nicht. Wer, wie, was, warum? Wer weiß noch was er wirklich will, woran er Spaß hat, was er braucht und was nicht. Wo, wann, von wem? Trauen wir nicht eh nur unseren Freunden? Aber wer sind die schon? Den blauen Riesen braucht man an dieser Stellen nicht wieder bemühen. Auch offline stellt sich die Frage. Warum tut man was? Wer verleitet, manipuliert, inspiriert oder philosophiert? Die Übergänge sind fließend.

Content Marketing, Lean Startup, Kundenwerte.“. Die Spatzen pfeifen es von den Dächern.

Der Weg ins Eigenheim: Filtern! Ausblenden. Den eigenen Weg verfolgen und Schnittstellen suchen. Kunst hier, StarterInnen da und dazwischen die „Kultur“, die Gesellschaft, das Soziale.

A CultureClash is needed!“. Warum das Ganze weiterhin getrennt betrachten? Urban Citizen, Netzwerk-Kultur, Graswurzel Gesellschaft, Öko-Anarchistmus. Im Grunde steht an erster Stelle der Wandel. Der Wertewandel, der gesellschaftliche Wandel, beschleunigte Technologielebenszyklen und demographische Verschiebungen. Up-side-down. Stetiger Neubeginn. Das ist nichts Neues. Die Zeit stand niemals still und keine Perspektive hält den Vergleich mit der „Wirklichkeit“ stand – das bewies schon Picasso. Kunst und Kultur strebten jeher nach neuen Ausdrucksformen, lösten aktuelle Problemstellungen und vertraten fortwährende Veränderung. Change- und Innovationmanagement liegen hier „begraben“. Warum also nicht auch heute von der Kunst lernen?

  • Crowdfunding & Fundraising und Co.
  • Kundenmanagement & Audience Developement
  • Wagemut & Selbstbewusstsein

All diese Punkte versteht der Kreativsektor mit seinen „meritorischen“ Gütern zu verbinden und den „Sinn“ für Kunden und Stakeholder zu vermitteln. Berlin ick liebe dir, dafür dass du rolemodel des Kulturmanagement bist. Hier finden sich aktive BürgerInnen, die voller Engagement multikulturelles Publikum in die „deutsche“ Kulturlandschaft bringen, die ehrenamtlich „Social Workshop“ Wochenenden veranstalten und ganz bereitwillig ihr Wissen teilen. Die Zukunft kann nur noch komplexer werden. Reduktion der Einzigartigkeit. Verwässerung der Grenzen. „Brick & Click“, „Invent & Develope“ anstelle von Aura und Unikat. Collaborative sharing and shared economy is coming soon!“

Die Zukunft bleibt spannend, das einzige was wir nicht in ein Rastar pressen können!

 

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