Tschaikowskys Neuanstrich

Weil Ballett auch Street Dance sein kann

In der jüngsten Zeit vereinen sich die Kulturtheorien, maßgeblich angestrengt durch die Resultate der Cultural Studies, zu einer Art strukturierten Systemtheorie, welche die Medien-, Kultur- und Kommunikationswissenschaften in einer Symbiose verbindet. Andreas Hepp führt dazu aus, dass diese aktuelle Hybridisierung der Theorien die neusten Veränderungen der Gesellschaft widerspiegelt. Diese wird nun als „exogene Membran“ wahrgenommen, in der Medien als Transformatoren dienen und so Medien und Kultur untrennbar zu einem neuen Ganzen, zu Medienkultur werden. Medienkultur meint dabei nicht eine Art selbst erschaffende Kultur aus den Medien heraus, sondern

„[…]den Prozess der zunehmenden zeitlichen, räumlichen und sozialen

Durchdringung unserer Kulturen mit Medienkommunikation und damit verbunden eine

zunehmende Strukturierung verschiedenster kultureller Bereiche“.

Somit erreicht die moderne Gesellschaft mit Hilfe der Medien das Zeitalter der „globalen elektronischen Kultur“, in der ein so hoher Grad an Konnektivität herrscht, dass unterschiedlichste Inhalte translokal repräsentiert, aber auch angeeignet werden können. Auf diese Art und Weise erfolgt Kommunikation durch Kultur und anders herum, sodass sich ein Kreislauf ergibt, der Medien, Kultur und Alltag vereint.

In diesem Sinne: es lebe die hohe Populärkultur!!

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