Wiener Melange

Cremig weiß und buntkariert

Klein aber oho. Stimmt ja gar nicht! Wien ist mit seinen 1,7 Millionen EinwoherInnen die bevölkerungsreichste Großstadt Österreichs und wahrhaft eine Stilikone. Prunk und Schlossbauten reihen sich aneinander. Pferdekutschen, Konditoreien und Luxusboutiquen prägen das Straßenbild. Aber dahinter brodelt es! Nicht nur das farbenreiche Spektrum des Pioneer Festivals, welches in einer exzessiven Halloween Party endete und nun auf seine Wiedergeburt im nächsten Jahr wartet, sondern vor allem die Kunst und Kulturszene der Stadt pulsiert. Zeitgeist pur. Unerwarteter Stilbruch.

Einmal durch die Hofburg ins Innere des Museums Quartiers gelangt, gibt es kein Halten mehr. 70 Institutionen auf kleinstem Raum. Modern, klassisch, junge Kunst. Alles dabei. Von Tanz zu Theater, über Musik zu Film und schließlich von dargestellter zu angewandter Kunst. Sparten- und Genreübergreifend. Man scheint sich gegenseitig zu ergänzen. Hochkultur ebenso vertreten wie Breiten- und Populärkultur. Alles gemeinsam, im Quartier, in Wien, in der Kunstwelt.  Auf ein bis zwei Karten gesetzt (Sammelticket erhältich).

Das Vienna international Film Festival lässt Säle und Hallen nicht nur im Zelluloid Licht erstrahlen, sondern auch mit Indie-House Beats erklingen. Ein stimmiges Bild. Wien als Kunstmetropole pur. Nackte Männer, Kunstinkubatoren, Couwd-Funding art projects, Street Art unf Off-Theater. Dazu eine Kunstakademie der Spitzenklasse und verschiedene „Kulturmanagement“ Studiengänge. Was will man mehr?

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