Aller guten Dinge sind 3!

3 Tage. 3 Gewinnerteams. 3x 10 TeilnehmerInnen.

Und nicht zu vergessen: 3 leckere Mahlzeiten pro Tage.

Startup Weekend Lüneburg schaffte in einmaligen 55 Stunden , dank der Zeitumstellung, Freiräume und kurbelt nachhaltig Denkprozesse an. Die Grundlagen dafür kamen und kommen von allen TeilneherInnen selbst!! Es war ein wunderbares Wochenende, voller Energie, Austausch und Erfahrung. Aber zurück zum Anfang, um all den vielen kleinen und großen Eindrücken gerecht zu werden.

 Wie alles begann – das schreibt sich so schön. . . .

Sechs Wochen Vorlaufzeit. Das Planungsteam eingespielt. Eine Gruppe ehemaliger Leuphana StudentInnen. Bunt gemischt. Schon 2-maliges Orgateam für die Startup Weekends der vergangenen 2 Jahre in Hamburg und anderswo. Dieses Mal endlich in Lüneburg, der Stadt in der die Gründerinteressierten 2010 ihre Iniative WerteDialog starteten und schnell zum IdeenSlamGründerworkshop und StartupWeekend ausbreiteten. Im Coworking Space Freiraum war die perfekte Lokation für das kreative Wochenende gefunden und die Unterstützung verschiedener regionaler und internationaler Sponsoren ermöglichte die rasche Umsetzung. Das Team inzwischen in Hamburg, Lüneburg und Berlin verstreut traf sich am Freitag Morgen und freute sich schon beim Kisten schleppen auf die vielen neuen Gesichter. Denn eins steht bei jeden Startup Weekend fest: Die TeilnehmerInnen sind klasse! Offene, inspirierte Menschen, die sich treffen, um am Wochenende durchzuarbeiten – da muss einfach Power und Motivation hinter stecken!! Und das spürt man jede Minute, angefangen bei den Pitches am Freitag Abend. Als der Moderator Yasha Tarani (resmio) die 30 TeilnehmerInnen begrüßte und Phillip Glöckler aus seiner Gründererfahrung mit whyownit berichtete gab es kein Halten mehr. 16 Pitches! Sprich jedeR 2. packte aus und nutzte die Chance, um den anderen seine intimste Idee zu präsentieren: Den Traum von der eigenen Selbstständigkeit. Oder wie Phillip sagte,  der Grund jeden Morgen noch vor dem Wecker aufzustehen. Vom SpeedSpiration Warmup schon durchgeschüttelt, traten die Mutigen auf die Bühne. 60 Sekunden. Eiskalt. Sorry guys. Aber es lohnt sich. Kurz und knapp, mit Feuer in den Augen. 7 Ideen konnten überzeugen bzw. bildeten ein Team um sich aus. Von nun an ist alles Teamarbeit. Kein mein oder dein. Alles wird gemeinsam entschieden. Gebrainstormed. Verhandelt. Verworfen. Bis tief in die Nacht! Samstag morgen geht’s weiter. Manche TeilneherInnen stehen noch vor den Teamern auf der Matte, soviel zu Wecker stellen. Die selbe Energie, beim ein oder anderen jedoch weniger Motivation. Samsatg Mittag Tief. Die meisten Teams mussten Ideen umdenken, stoßen an Grenzen oder kommen an einer Stelle nicht weiter. Alles andere wäre unrealistisch. Eine Idee lebt von ihrer Modifikation, den verschiedenen Einflüssen ihrer DenkerInnen und dem wachsenden Wissen über ihre Wesenhaftigkeit. Probleme vorprogrammiert. Daher wurden 6 MentorInnen eingeladen und auf die Teams losgelassen. Mit großer Begeisterung. Die Ratschläge und Bedenken sind goldwert. Die Augen der TeilnehmerInnen werden immer größer. Vollgetank mit neuem Input geht’s wieder bis spät in die Nacht und das obwohl nebenan der Salon Hanson mit Diskobeats lockt. Alle machen weiter, sind ein Team und helfen sich via SpeedSpiration Funk gegenseitig beim Weitermachen – bis Sonntag Abend werden es 600 Tipps sein!!

Schließlich ist es soweit. Sonntag Mittag. Jedes Team bekommt die Chance einen Tech-Pitch wahrzunehmen. Technik checken und viel wichtiger Präsentation üben und hilfreiche Vorschläge vom Team entgegennehmen. Dann wird’s ernst. 4 Juroren sitzen in der Jury. Alle Augen nach vorne gerichtet. BesucherInnen und Spiegel Online Redaktorin. Das Feuer springt über. 6 Pitches, je 3 Minuten lang. Team sechs und sieben wurden über das Wochenende eins. Positive Synergieeffekte? Das Gewinnerteam „Best over all“ trägt jedenfalls die Nummer 6. Talents.Art. eine online Plattform auf der KunststudentInnen, Freischaffende und weitere KünstlerInnen, die noch am Anfang stehen kostenlos ihre Werke hochladen und einem weiten Publikum zugänglich machen können. KuratorInnen und KunstdozentInnen bewerten diese und die Likes der KäuferInnen bekunden das Kaufpotential. Rundum ein gelungenes Konzept. Das findet zumindest die Jury. „Best pitch“ wird das Team Appgree. „Ihr habt einfach in 30 Sekunden auf den Punkt gebracht, wofür andere Minuten brauchen: Das Problem erklären“. Dieses ist das ständige Verleihen an Freunde. Ohne diesen zu nahe treten zu wollen, aber zuverlässig und sicher ist der Austausch oft nicht. Hier hilft die App eine Vereinbarung zu treffen und den Gegenstand wenn nötig zu versichern. „Most innovative“ waren die Jungs von Movini. Sie bauten am Wochenende eine funktionstüchtige Beta-Version einer Filmeabend-Verabredungs-Software. Wie das geht? Ganz einfach! Ort eingeben. Genre auswählen und neue Leute kennen lernen. Vielleicht klappt es ja dann auch mit dem Nachbarn oder der netten Kommilitonin? 3 super Ideen und noch viel wichtiger tolle Teams und Menschen da hinter. Natürlich gilt das für alle TeilnehmerInnen, die dabei waren!! Für alle anderen gilt: Einfach selbst beim nächsten Mal vorbei kommen und mitmachen!

Danke für Eure Unterstützung, Hilfe und Teilnahme!

PS: Ab heute Abend beim PioneerFestival. Freuen uns einige von Euch da zu sehen.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

zwei × 4 =