Hoch- Tiefkultur

Nicht alles ist so schwer wie die Elbphilharmonie

Das wunderbar leichte Wochenende ist schuld daran, dass sich Mittwoch wie Montag anfühlt. Schlaf wieder mal Mangelware ist, aber Kunst und Kultur auflebte. In Lüneburg! Die Hansestadt an der Ilmenau legte sein bestes Gewand an und präsentierte sich als Gastgeber der über 100 Delegationen. „Hanse“. Ein nordischer Handelsbund, mit dem bis heute Sicherheit, solides Handwerk und Mehrwert für Kaufleute und Politik assoziiert wird.

Klingt nicht gerade nach einer spannenden Veranstaltung. Doch die Hansetage vom 28.Juni bis zum 1.Juli waren genau das, ein Feuerwerk des offenen Experiments: alle machen mit! So traf Mittelalter und Zeitgenössische Kunst ganz selbstverständlich aufeinander, ergänzte sich und macht das Spiel nur noch größer. 8 Bühnen, mit vollem Programm. Clamartpark, Ochsenmarkt, Sande, Glockenhof, Marktplatz und und und. Die Besucher und alteingesessenen Lüneburger wussten gar nicht wohin,  so viel Angebot und Auswahl- nicht nur beim Essen. Dass das gute Wetter immer wieder vom Winde verweht wurde schadete kaum. Auch die EM wurde vieler Orts einfach auf den ohnehin montierten Bildschirmen gezeigt und brachte zumindest Italiener zum Schmunzeln.

Zu viel des Guten? Vielleicht. Schade, jedenfalls, dass solche Veranstaltungen so einzigartig sind. Nicht des reinen Eventcharakters, sondern der Partizipation wegen. Vereine, HobbywerklerInnen, KunstlerInnen, aber eben auch Stadt und Tourismusverbände zogen an einem Strang. Das Ergebnis kann sich tatsächlich sehen lassen und motiviert: Viel Engagement vor Ort!

Und so folgt heute gleich das AStA Sommerfest, morgen der 1. Online Marketing Stammtisch in der Ritterakademie,  am Freitag stellt sich OIKOS Lüneburg erstmalig auf der Mensawiese vor und nächste Woche wird bereits zum zweiten Mal der Daniel Frese Preis vergeben. Mehr dazu wie immer im Kalender.

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