KKD (Kunst und Kultur Distrikte) Abschlussworkshop

Tour de l’art

Café 9, studentischer Treffpunkt für Mittagspausen Snaks und guten Kaffee, heute umgewandelt zur Kulturplattform, Raum für kreativen Austausch. Um 15.30 Uhr trafen sich rund 30 Interessierte, willig Ihren Nachmittag der Aufgabe zu widmen: Wie kann man Bildende- Kunst, Festivals und Kultur in und um Lüneburg zusammen bringen? Dem heutigen Workshop waren bereits 2 weitere Foren zum Thema: Bildende Kunst und Festivalkultur voraus gegangen, diese im Freiraum. Beide Formate hatten geladene Experten involviert, um den qualitativen Input, aber auch den nötigen Perspektivenwechsel und objektiven Abstand zu gewährleisten. Was macht die Altonale in Hamburg? Wie gehen die RuhrKunstMuseen vor? Was kann man abgucken, weiterentwickeln oder wo muss man sich ganz klar abgrenzen und nach neuen, eigenen Formaten, Wegen und Zielen suchen? All‘ diese Fragen wurden im gemeinsamen Abschlussworkshop, mit immer neuen Gesichtern, ganz tatkräftig diskutiert. Zwei Gruppen erarbeiteten konkrete Ziele, Strategien, Maßnahmen und Handlungsempfehlungen- ganz strategisch. Ob dies nun die Sprache der Kunst ist? Die meisten Anwesenden waren KünstlerInnen, Kulturschaffende, WissenschaftlerInnen oder KunststudetInnen, will sagen: sie müssen es ja wissen. Mehrheitlich wurde nach vielseitiger, aber doch zuletzt einstimmiger Meinung erörtert, dass auch die Kunst und Kultur den Ton der Förderer, Politik und Wirtschaft treffen muss, ohne sich dabei zu verbiegen, um einen gleichberechtigten Dialog zu ermöglichen. Der Austausch muss eine Win-Win Situation schaffen und kann nicht als einseitig positive Kodierung der Kunst funktionieren. Rahmenbedingungen und Veränderungsspielräume werden durch unterschiedlichste Interessengruppen (Stakeholder) geschaffen und können so auch nur gemeinsam bewegt werden. Der heutige Workshop schloss daher die erste Forschungsphase von KKD mit dem Ergebnis ab, dass erstens eine gemeinsame Arbeits-, Austausch- und Netzwerkplattform online geschaffen werden soll, um dann zweitens gezielt Dialoge mit Knotenpunkten und Netzwerkstrukturen vor Ort in den einzelnen Landkreisen aufzunehmen. Die Arbeit hat also eine erste Etappe geschafft, Freunde und Feinde gewonnen, sich aber bewährt und mit besten willen bewiesen, dass das Team von KKD an der Nachhaltigkeit des Projektes gelegen ist. Nun ist es daran Beteiligung zu zeigen und den Dialog zu leben.

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