Kultur gut stärken

AKTIONSTAG „WERT DER KREATIVITÄT“

„Wert der Kreativität: Ist das Motto des diesjährigen Aktionstages »Kultur gut stärken« rund um den 21. Mai 2012, dem internationalen Tag der kulturellen Vielfalt.“, kann man auf der offiziellen Homepage kulturstimmen.de des Deutschen Kulturrat e.V. lesen. Kultur schafft Werte: visuelle, imaginäre, ästhetische, ökonomische.. kurz: gesellschaftliche. Doch wie lassen sich diese bemessen, in ihrer Vielfältigkeit und prozesshaften Art und Weise? Wo lässt sich Kunst, Kultur, ja gar die Basis, Kreativität finden oder erleben? Dieser Tage in Lüneburg! Der Kulturstammtisch, der sich seit gut einem dreiviertel Jahr regelmäßig in Lüneburg triff, hat sich zur Aufgabe gemacht zum Aktionstag nicht nur eine Veranstaltung zu organisieren, sondern gleich eine ganze gemeinsame Woche auf die Beine zu stellen. Das Netzwerk funktioniert, tauscht sich aus und schafft ein volles Programm. Kreativität vereint aber nicht nur die Kunst- und Kulturschaffenden; Bürger, Politik und ein breites Spektrum initiativer Gruppen gehören ebenso dazu. Engagement und Partizipation schafft Kultur, Kreative finden sich in den unterschiedlichsten Bereichen.
Zum Beispiel am Liebesgrund. Am Samstag lud die Fromme gemeinschaftlich zum letzten Tanz. Ein Stück Lebenskultur endet hier. Ein Park, ein besetztes Haus, viele Künstler, viele Aktivisten. Die Schnittmengen zwischen gesellschaftlichem Mehrwert, rechtlicher Schieflage und freiheitsliebenden Querdenker zu explosiv für eine Straße allein. Die 1500 geladenen Facebook Gäste störte das wenig. Kultur, Fest und Tanz verbindet, macht transparent, führt hoffentlich zu friedlicher Kommunikation. Das Beispiel für Lüneburg schwergewichtig, für die Kunst programmatisch. Kunst ist der Freiraum für Reflexion, Gedankenspielgut, Experiment. Immer aber funktionslos und ungern politisch. Sie kann nicht alles sein, hat aber viele Gesichter und Geschwister. Das Kaleidoskop (Bildende Kunst) , Ariane (Literatur) und Raffael (Kulturerbe) standen lange Jahre im Forderung der Kulturförderung, heute sind es oft Kontexte, Milieus und Rahmenbedingungen. Forschen wie Kreativität entsteht, was sie als Nährboden braucht, wie sie sich organisiert und vernetzt. Genau dies tut das Projekt KKD- Kunst und Kultur Distrikte nun am kommenden Dienstag gemeinsam mit allen Interessierten aus und um Lüneburg im Freiraum, der wohl passendste Ort. Nicht nur des Namens wegen, sondern weil sich hier die „Populär-Kultur“, das gelebte Kultur schaffen trifft. Kreatives Startup Büro, Club, Tagungsort für Künstler und Umweltaktivisten, alles in einem, für und in Lüneburg. Das Dreieck stimmt: Wissenschaft, Ökonomie, Kunst. Lass also den Dialog beginnen und schauen was außer Brot & Spielen noch so Kreatives zusammen kommt.

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