Eine Portion von allem bitte

Die Mischung macht’s

Beim Sport wenigstens. Auch wenn man sich ein bisschen komisch vorkommt. Wieder eine fernöstliche Kampfsportart in der einheimischen Lüneburger Sportmattenhalle im Roten Feld zu lernen und bei der inzwsichen 4 festzustellen: kennt man ja. Irgendwie eine Mischung von allen. Drängt sich natürlich das beschleichende Gefühl auf, alles etwas Wischiwaschi? Vermischen die abendländischen Gesundheitsgurus einfach alles was so aus den Ländern der inneren Ruhe, Bewegungskunst und Biegsamkeit zu uns herüber schwabt.. oder ist es tatsächlich gewollt? Bei Shinson Hapkido scheint es wirklich Zweiteres zu sein. Man sagte mir es sei von einem Koreaner bewusst aus Yoga, Tai Chi, Qi-Gong und Taekwando zusammen gestellt worden, um die ganzheitliche Körpererfahrung in den Vordergrund zu stellen. Sucht man etwas im Internet findet man jedoch sehr viele unterschiedliche Einflüsse und Urväter. Was ich aber für mich festgestellt habe, es hat unheimlich gut getan. Bewusste Atmung wie beim Yoga, Körpermassagen ähnlich dem Qi-Gong und Tritte aus Taekwando. Ruhe, Entspannung, Kraft. Ohne Leistungdruck, ohne Wettkampf. Mit dem Blick zur Mitte, aber der flinken Schnelligkeit, um sich jederzeit verteidigen zu können. So macht es Spaß andere Kulturen ganz spielerisch vor der Haustür kennen zu lernen. Die meisten Angebote im Roten Feld sind für Studenten sogar kostenfrei und für Externe auch zu geringen Preisen zu besuchen. Lohnt sich, auch wenn es vielleicht die eingedeutschen Versionen sind. Aber auch indisches Essen ist hier eben nicht mit puren grünen Chillis zu haben..

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