Uni Kunst und Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit breitet sich aus! Als neuer Trend, als Hipster Style oder LOHAS Lebensstil.. ich bin dafür, ist das neue dagegen und zieht immer mehr Menschen in seinen Bann. Als bloße „Nachmach-Kultur“ recht unsympathisch, aber wer kann schon meckern, wenn so viel Tolles, Kreatives, Neues dabei rumkommt?? Die alten Atomkraft-Nein-Danke Bewegungen erhalten frischen Wind, Öko ist plötzlich cool und nicht mehr bloß Bio. „Plastik ist voll 90’er“ haben jetzt auch die meisten Jutetaschenträger erkannt und Uni-Workshops, sowie Seminarergebnisse finden- trotz oder gerade wegen enormer Wortgewalt- zum Thema Nachhaltigkeitshumanwissenschaften öffentliche Aufmerksamkeit!

Gestern, am 18.April, präsentierten ca. 40 Studierende ihre Gruppenprojekte, die sich mit dem Thema der Suburbanisierung in der Metropolregion Hamburg auseinandersetzten. Die aktuelle Entwicklung wurde analysiert, zukünftige Metropolregionvisionen entworfen und die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung geplant und umgesetzt, wobei mit Praxispartnern aus der Region zusammen gearbeitet wurde. In HS 3 folgten dann hintereinander 6 super Ideen! Gärten in der Stadt, neue Schulwege, ein Symposium, generationenübergreifende Kommunikation in Lüneburg, ein Unterrichtsprojekt und eine Suburbia-Tour wurden innerhalb eines Semesters von den Studenten komplett erdacht, kreiert, gestaltet,ins Leben gerufen! Die Plattform Linane fand sogar mediales Interesse in der LZ und vermittelt nun aktiv Alt zu Jung und umgekehrt. Das Symposium Suburbia 2040 wurde am 3. Februar unter der Schirmherrschaft des Institutes für Umweltkommunikation (INFU) der Leuphana Universität Lüneburg durchgeführt, erhob wissenschaftliche Daten und stellt bald nun sein „Manifest“ als PDF-Download zur öffentlichen Verfügung. Jugend forscht, ganz aktiv in Lüneburg! Weil nachhaltig einfach sinnvoll ist! Und die Studierenden voller Energie und Leidenschaft das Thema vorantreiben ist es auch längst mehr als hip und cool!! Es ist KULTUR!

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